PRODUKTIONEN

TiyatroDiyalogWohin des Wegs?                

Das schönste und spannendste an einer Reise ist das Ungewisse.
In unserem sowohl improvisierten als auch kabarettistischen Theaterabend lautet das Motto: Der Weg ist das Ziel.
Ein Abenteuer in dem alles passieren kann.  Die einzige Hürde ist die Fantasie. So bestimmt der Zuschauer das temporäre
Ziel und die Spieler suchen sich den Weg. Jedes Abenteuer ist einzigartig und nicht wiederholbar.

Schauspieler: Lamis Klein, Rusen Kartaloglu, Justin Peter Girod-Roux
Musik: Jens Wehn

Orient trifft Okzident in Märchengestalt

Aladdin und Aschenputtel entführen uns in die geheimnisvolle Welt klassischer europäischer Märchen und den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht.
Mit improvisierten Elementen verbinden die Spieler*innen humorvoll den Zauber der alten Geschichten und ihre Weisheiten mit aktuellem  sozialpolitischem Geschehen
und Lebensentwürfen aus der heutigen Zeit. Dabei spielt der Einfluss großer Mächte auf „den kleinen Mann“ genauso eine Rolle, wie auch das Aufbegehren gegen eben jene Eingriffe.
Dieses menschliche Aufbegehren ist seit jeher bedeutsam für Veränderung und Wandel. Was passiert wenn Zeitgeist auf Flaschengeist trifft? Kann googlemaps Wege zur Liebe finden?
Was macht ein Flaschengeist auf einer Facebook-Party?
Lassen Sie sich überraschen…

Schauspieler: Ruşen Kartaloğlu, Lamis Klein, Ida Martjan

 

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Das Stück handelt von dem außergewöhnlichen Leben und den Werken des virtuosen Ney-Spieler Neyzen Tevfik. Seine Gedichte waren satirisch und richteten sich gegen totalitäre Regime, gegen religiöse Dogmen, gegen Ungerechtigkeit und gegen Korruption. Die Freiheit, für die Neyzen – sogar sein Leben riskierte, wird in seinen Gedichten – zu einem Epos/Legende.

Er war ein „Niemand“- Sein Leben ein „Nichts”
Kann ein „Nichts“ eine Geschichte haben?
Es kommt auf das „Nichts“ an.

Das Stück wird in deutsch / türkischer Sprache gespielt. Es ist eine Produktion in Kooperation mit dem ibz Karlsruhe
Text/Regie: Sedat Demirsoy // Lichtgestaltung: Çetin Atay // Choreografie: Esin Kartaloğlu-Açıl // Schauspiel: Rusen Kartaloglu
Bilder zum Stück: Anne Kup

 

Etwas Besseres als den Tod findest du überall
Frei nach Bremer Stadtmusikanten

Dieser Satz aus den „Bremer Stadtmusikanten“ ist aktueller denn je. Täglich machen sich viele Menschen auf, auf eine beschwerliche, lebensbedrohliche Reise in der Hoffnung auf ein Leben in Frieden. In der interkulturellen Inszenierung arbeiten Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund sowohl auf der Bühne, als auch im Regieteam. Das Ergebnis ist ein politischer Abend in Form einer vielschichtigen Collage aus unterschiedlichsten Theaterformen und Ästhetiken.

Regie: Ziver Armagan Acil + Rusen Kartaloglu / Text: Lamis Klein + Rusen Kartaloglu / Choreografie: Esin Kartaloglu Acil /    Musikalische Leitung: Angelika Metzler + Jochen Roddewig

 

 

 


Drei Cent

Eine badisch-migrantische Drei-Cent-Oper

Inspiriert von der „Bettleroper“ von John Gay, die auch für Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ Pate stand, erzählt die Liebeskomödie von der dunklen, kriminellen Seite des großstädtisch-bürgerlichen Lebens mit Korruption, Armut, Liebe und Verrat. Diese Züge des Zusammenlebens spiegeln sich in der heutigen globalisierten und transkulturellen Gesellschaft mit ihren Licht- und Schattenseiten wieder.

Eine turbulente Komödie mit Live-Musik.

Regie: Selcuk Sazak /Text: Rusen Kartaloglu / Musikalische Leitung: Jochen Roddewig / Kostüme und Bühnenbild: Semira Üzüm

 

 

Alibaba

 „ASCHENPUTTEL ODER WAS GUGSCHT DU ALIBABA?“ 

Ein satirisch improvisiertes Erzähltheaterstück zum Mitmachen und Mitlachen, das europäische und orientalische Theaterformen und Märchen verbindet.

Das Stück widmet sich dem Thema der Transkulturalität mit Einbindung tagespolitischer Themen auf tief gehende, sensible und humorvolle Weise und lässt das Publikum durch den interaktiven Charakter an der Auseinandersetzung kreativ teilhaben.

Die Authentizität tiefgründig und leichtfüßig mit dem Thema zu spielen, zu provozieren und auf den Punkt zu bringen, liegt einerseits in der langjährigen Theatererfahrung der beiden Schauspieler begründet und andererseits in ihrer Herkunft. Zwei Karlsruher – eine Russlanddeutsche, ein Deutschlandtürke – beide seit 30 Jahren in Deutschland, spielen mit den Klischees ihrer Herkunfts- und Ankunftsheimat auf spritzige, kritische und höchst vergnügliche Weise und werden sowohl Einheimische wie auch Migranten unterschiedlichster Herkunft amüsieren.Alibaba immigriert auf der Flucht vor den 40 Räubern nach Deutschland. Als reicher und angesehener Mann des Orients trifft er auf eine pfiffige Russland-deutsche in die er sich unsterblich verliebt. Unter welch spannenden Herausforderungen und Chancen das Aufeinanderprallen dieser verschiedenen Kulturen und Traditionen steht, erfahren Sie hautnah und live.

 

Hans und HasanHans & Hasan

Hans und Hasan ist ein humorvolles mediales Solo-Stück zwischen Schauspieler und Cartoons, die miteinander in charmanter und witziger Weise in Dialog treten. Die beiden Figuren sind zwei Arbeiter (Prototypen ihrer Herkunftskultur), die Ausschnitte aus ihrem alltäglichen Leben mit all den Besonderheiten und Konflikten, aber auch deren Freundschaft kritisch erzählen. Hans stammt, wie der Name schon erraten lässt, aus Deutschland und Hasan ist türkischer Herkunft, lebt aber seit über 30 Jahren in Deutschland. Beide zeichnen ein positives Bild des Zusammenlebens mit eigener Perspektive, geprägt von ihrer Herkunftskultur.

Wie; wann oder nach wieviel Generationen kann Hasan ein echter Deutscher sein?

Regie & Text: Sedat Demirsoy / Karikaturen: Erdogan Karayel / Choreographie: Tetyana Kiyko / Übersetzung: Lamis Klein + Aysenur Kazokoglu / Schauspiel: Rusen Kartaloglu

 

 

Ali Baba A 1

Ali Baba und die 40 Räuber

Es war einmal ein Zauberwort, das konnte Felsen öffnen.
Es war einmal ein Mädchen, das besiegte 40 wilde Räuber.
Es war einmal ein Land, da wohnten Geister in Lampen und Teppiche konnten fliegen.
Und das alles ist wahr. Denn im Orient und im Märchen ist alles möglich.

Von wundersame Abenteuern, Geheimnissen und Wünschen, finsteren Mächten und dem Glück, das dem Mutigen treu bleibt, erzählt atemberaubend spannend und voll Poesie eines der schönsten Märchen aus Tausendundeiner Nacht.

Eine Koproduktion mit dem marotte Figurentheater, Karlsruhe

Spiel: Thomas Hänsel und Ruşen Kartaloğlu; Regie: Friederike Krahl; Ausst.: Matthias Hänsel

 

 

Teuflisch gut

Teuflisch gut!

FAUST fürs Auge Goethes weltberühmter Klassiker „Faust I“ in einer außergewöhnlichen Bearbeitung mit transkulturellen Bezügen. Faust ist ein Weltenbürger, der in vielen Kulturen bekannt und zu Hause ist. Alle Welt kennt Zitate wie:  „Zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust.“  oder „Das also war des Pudels Kern!“ Die Schauspieler beziehen Auszüge aus dem Originaltext ein und spielen die Geschichte um Liebe, Wahrheit, Freiheit und den Reiz der teuflischen Verführung mit hintersinnigen Kommentaren in einer heiter-ironischen und leichtfüßigen Komödie.
Ein aktuelles Stück, das auf Heranwachsende, aber auch auf die gesamte Gesellschaft unserer Zeit zu passen scheint.

 

 

 

Amüsümünt

AMÜSÜMÜNT – EĞLENCELİK

Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Integration? Wo sind die Fallen? Wo die Rettungsleine?
Diesen Themen widmet sich das Theaterstück mit voller Inbrunst.
Dies mag nach einem trockenen Inhalt klingen, ist aber genau das Gegenteil.
Hier bleibt kein Auge trocken und kein Lachmuskel wird geschont!
In dem Solo-Stück erzählt Rusen Kartaloglu – als Gastarbeiter, aber auch in vielen anderen Rollen, mal aus deutscher, dann wieder aus der Sicht türkischer Migranten – welche Blüten und zuweilen sonderbare Auswüchse das Aufeinanderprallen zweier verschiedener Kulturen  mit sich bringt.
Mit viel Humor und Ironie zeigt er, wie türkische und deutsche Mitbürger in Deutschland leben, feiern und sich amüsieren. Allerdings hemmen die verschiedenen Lebensgewohnheiten die Integration, die von allen Seiten verlangt wird.
So treffen Geschäftsmeetings auf Hochzeiten; Brauchtumskneipen auf türkische Teebars, Zeitungen und Bücher auf das Fernsehen, Sonnenblumenkerne auf Weißwurst und Raki auf Bier. Dass sich diese Mischungen nicht immer vertragen wissen beide Seiten: Der Umgang mit diesem Wissen ist ebenso verschieden, wie die Kulturen.
Musikalisch eingerahmt wird das Stück von traditioneller türkischer Musik
und R. Kartaloglu, der Ney spielt.